Bürgerinitiative Dangast

Dangast ist ein Ort der Natur, der Kunst, der Ruhe und Gesundheit. Für diese Momente kommen Menschen von weit her an diesen Ort. Doch das unverwechselbare Flair dieses Kurbades ist für die Mehrheit der Dangaster durch ein Tourismusmarketing der Kurverwaltung und der Stadt Varel ohne diskutiertes Leitbild gefährdet.  

 

WIR VERSUCHEN ZU RETTEN WAS ZU RETTEN IST.

Zum Jahreswechsel...


 

10.02.2020

"Der Ort muss wissen, was er will – Qualitätstourismus oder Stauchaos."

G.Probst, ÖPNV-Experte

"Falschparker" in Dangast, Edo-Wiemken-Straße/Auf der Gast (2014)
"Falschparker" in Dangast, Edo-Wiemken-Straße/Auf der Gast (2014)

 

Der Verkehr nach und in Dangast kumuliert häufig katastrophal. Einen Kurdirektor, der jahrelang die Strecke mehrmals in der Woche gefahren ist - nur nicht an Wochenenden und zur Urlaubszeit - belastet das offenbar nicht. Gerhard Probst dagegen, der Dangast dreimal besucht hat, entwirft umsetzbare Lösungsvorschläge.

 

Das NWZ-Interview von Christopher Hanraets mit dem Experten hier:

www.nwzonline.de/stau-in-dangast-oepnv-experte-gibt-tipps-gegen-chaos-im-kuestenort

 

dazu Leserbriefe in der NWZ:

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NWZ-Leser zum Parken in Dangast.pdf
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Friebo 28.11.2020

"Die Rücklagen aus dem Verkauf von Flächen in Dangast sind aufgebraucht."

 

Kein Kommentar


23.11.2020

Win-win?

"Die Sandkuhle wurde 2014 „altlastenfrei“ an den Investor verkauft, der dort Ferienappartements bauen möchte – obwohl es zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung gab, dass die Sandkuhle mit Giftstoffen belastet sein könnte."

NWZ 12.11.2020

www.nwzonline.de/plus-friesland/dangast-verseuchter-boden-muss-in-sandkuhle-ausgegraben-werden

 

4000 Kubikmeter mit Giftstoffen belastetes Erdreich, und die Investoren sollen nichts davon gewusst haben – obwohl der eine Ortsansässiger ist? Und die Stadtverwaltung?

Schon 2013 war unter „Projektplanung und Durchführung - Bauvorhaben Sandkuhle“ der Firma Küstenimmobilien die Hangbebauung an der Sapphuser Straße vorgesehen.

 

2013
2013

Westliche Hangbebauung mit 7 Terrassenhäuser

à 6 WEPenthouse mit Staffelgeschossen und offenen Tiefgaragenplätzen“

 

Angeblich auch aufgrund der vielfältigen Proteste wurde die Bebauung von den Investoren reduziert, um die Gemüter zu beruhigen. Vorläufig verschwand die Hangbebauung.

 

Dirk Onnen hatte angekündigt, die Entsorgung der Altlasten zu übernehmen. Als diese Maßnahmen 2020 aktuell wurden, hatten Investoren und Stadtverwaltung folgende Vereinbarung ausgekungelt: die Investoren übernehmen die Kosten der Beseitigung von ca. 500 000 € und dürfen dafür fünf zusätzliche Gebäude in Hanglage errichten – was möglicherweise von Anfang an geplant war.

 

So sind beide Parteien aus dem Schneider: nach der Entsorgung profitieren die Investoren von der zusätzlichen Wohnfläche, und die Stadt muss sich nicht für den Verlust von 500 000 € Steuergelder rechtfertigen.

 

Die Nicht-Eingeweihten wundern sich, die Eingeweihten haben aber bereits bemerkt, dass da wieder ein Handel eingetopft wurde, in dem die Stadt dem privaten Investor ein zusätzliches Geschäft verschafft, im Gegenzug dieser dafür bereit ist, die Verwaltungsspitze aus Konsequenzen zu entlassen, für die einzustehen, sie aufgrund von Fehlern und Versäumnissen verpflichtet gewesen wäre“, so Leo Klubescheidt von Zukunft Varel in der NWZ.

 

Hier der vollständige Artikel vom 14.11.2020:

www.nwzonline.de/dangast-kritik-an-vorgehen-bei-dangaster-sandkuhle-verwaltung-stiehlt-sich-aus-verantwortung


29.10.2020

Nach unserer Kritik an Plänen für eine Hähnchenmastanlage:

Thema beschäftigt den Rat.

www.nwzonline.de/varel-nach-haenchenmast-debatte-keine-weitere-tiermast-um-dangast


27.10.2020

Studie: Mehr als jedes zweite Hähnchen aus Europas größten Geflügel-Schlachtereien mit antibiotikaresistenten Erregern belastet

Geflügelkonzern PHW (Wiesenhof) mit knapp 60 Prozent kontaminierter Fleischproben am stärksten belastet / Studie im Auftrag von Germanwatch und Humanmedizinern prüft 165 Hähnchenfleischproben der drei größten Konzerne der EU.

Mehr als jede zweite Hähnchenfleischprobe (im Durchschnitt 51 Prozent) aus den drei größten Geflügelkonzernen Europas ist mit Resistenzen gegen ein oder sogar gegen mehrere Antibiotika gleichzeitig belastet. Im Schnitt schleppt mehr als jedes dritte Hähnchen (35 Prozent) sogar antibiotikaresistente Krankheitserreger mit Resistenzen gegen Notfall-Antibiotika (Reserveantibiotika) in die Lebensmittelkette ein. Dies sind die alarmierenden Ergebnisse einer heute veröffentlichten Studie im Auftrag der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch und von „Ärzte gegen Massentierhaltung“. Der Stichprobentest umfasste 165 Hähnchenfleischproben der drei Konzerne, gekauft in Deutschland, Frankreich, Polen, den Niederlanden und Spanien.

 

link zur Studie:

germanwatch.org/de/19460


Fundsache

Dangast: Kurdirektor hat "eigene Bürgerinitiative" - und möchte sich künftig durch Qualität statt Quantität qualifizieren.

www.weser-kurier.de/artikel,-wie-das-nordseebad-dangast-durch-die-coronakrise-kommt


                 

 

                   Am 19.10.2020 ist Albert Schmoll im Kreise seiner

                                  Familie in Frieden eingeschlafen.

 

 

 

 

 

 

 

 


21.10.2020

Die rote Markierung zeigt den verbliebenen Teil des angeblich maroden ehemaligen Kurzentrums. Er wird noch genutzt.

Die Neubebauung sollte nach  Angaben der Investoren im „ortstypischen Stil“ stattfinden.

(Flächennutzungsplan 212A: "Beachtung des örtlichen Charakters")

 


Der neue „Kurpark“.

Eine zeitgenössische Version der ehemaligen „Rennweide“ - für Pferdesport?

 

Dangast – städtischer Campingplatz.

Oder Flugplatz?

 


20.10.2020

 

Um die Kosten für die Entsorgung der Altlasten in der Sandkuhle nicht übernehmen zu müssen, hat die Stadtverwaltung den Investoren des „Nordseeparks“ fünf zusätzliche Gebäude am Hang zur Sapphuser Straße bewilligt. Ein Kahlschlag der Bäume (gelbe Markierung) ist bereits erfolgt.

 


Foto historisch
Foto historisch

25.07.2020

NWZonline: Auszug Stellungnahme Alexander Westerman, parteiloser Ratsherr

Altlasten Sandkuhle Dangast: Wer bezahlt für die Entsorgung?

 

" ... im Ausschuss Tourismus & Bäder vom 25.06. wurde bekannt gegeben, das sich nach groben Schätzungen & Prognosen ein potenzieller Schaden von 600.000 - 650.000 € bei der Sanierung der Sandkuhle/Dangast und den damit verbundenen Altlasten ergeben könnten.

Hier können nicht Varels Steuerzahler zur Kasse gebeten werden, um den entstandenen Schaden wieder gut zu machen. Das man in einer vorherigen Sitzung die Altlasten der Sandkuhle mit dem Satz abgetan hatte „Man sei kalt abgeduscht worden“, ist blanker Hohn und völlig an der Realität und Wahrheit vorbei formuliert gewesen.

[...]

 

... Sollen jetzt Varels Bürgerinnen und Bürger über ihre Steuergelder den potenziellen Schaden bezahlen und zur Kasse gebeten werden, weil man Warnungen in den Wind geschlagen hatte? ..."

mein.nwzonline.de/varel/altlasten-sandkuhle-dangast-wer-bezahlt-fuer-die-entsorgung


Foto: BI Dangast
Foto: BI Dangast

21.07.2020

NWZ: Stellungnahme von Zukunft Varel

 

Sandkuhle DangastTrotz vieler Hinweise Areal als lastenfrei verkauft“

„Schon ab 2013 haben Zukunft Varel, MMW, die Bürgerinitiative Dangast, Bürger sowie Zeitzeugen mit Wort, Schrift, Fotos und Berichten der Verwaltung dokumentiert, dass in der Sandkuhle in großer Menge und Vielfalt Fässer, Emballagen mit giftigen Stoffen, andere Sonderabfälle, Gewerbeabfälle und Hausmüll lagern“, teilt Leo Klubescheidt mit.

... der Landkreis habe noch im März 2014, wenige Tage vor dem Abschluss des Kaufvertrages, in einem Schreiben darauf hingewiesen, „dass die Möglichkeit besteht, dass bei Bau- und Aushubarbeiten Böden mit Verunreinigungen angetroffen werden, die in einer geeigneten Form saniert werden müssen, um die geplante Nutzung gefahrlos zulassen zu können, dass der Ausschluss der Restrisiken im Hinblick auf Bodenverunreinigungen nur durch eine entsprechend detailliert ausgeführte Baugrund- und Altlastenuntersuchung erbracht werden kann“.

www.nwzonline.de/dangast-sandkuhle-dangast-trotz-vieler-hinweise-areal-als-lastenfrei-verkauft


 

16.07.2020

 

Warnsignal vom Kochtopf

 

Wir haben die fatale Problematik für die Rettungswagen und Feuerwehr in den Staus vor Dangast auch in "Einwohnerfragestunden" schon vor Jahren thematisiert - es wurde ignoriert. Nichts ist in dieser Zeit unternommen worden - außer (auf Anregung der BI) einer Korrektur der Ampelschaltung an der Sielstraße vor kurzer Zeit.

 

Glücklicherweise ist in jüngerer Vergangenheit nichts Folgenschweres mehr passiert. Nun setzte am 12.07. in der Edo-Wiemken-Straße eine verbrannte Mahlzeit mit ihren Rauchschwaden ein Alarmzeichen. Wer im Vareler Rathaus übernimmt die Verantwortung, wenn es wirklich brennt?

 

Dazu der passende Kommentar der NWZ von Olaf Ulbrich:

www.nwzonline.de/kommentare-der-redaktion/kommentar


2.07.2020

Bezahlen die Steuerzahler die Entsorgung der Altlasten in Dangast? Verwaltung räumt Fehler ein und Kuhle aus.

Gefährdung des Grundwassers angeblich augenblicklich nicht gefährdet.

www.nwzonline.de/plus-giftfund-in-dangast-muell-aus-der-sandkuhle-soll-entsorgt-werden-nur-wann

Siehe auch die Stellungnahme von Iko Chmielewski bei 'Mein Varel': 

" ...Auf die möglichen Altlasten im Bereich der alten Sandkuhle hat die MMW bereits in der Diskussion 2012/2013 wiederholt hingewiesen."

mein.nwzonline.de/varel/der-verkauf-kommt-uns-teuer-zu-stehen/wer-zahlt-die-sanierung-der-sandkuhle

 

Mehr Infos auch weiter unten unter dem 8.06. und früher und unter der Rubrik 'Bauen auf Müll' .


11.06.2020

Ein weiterer Versuch, Fakten zu schaffen?

 

NWZ

Biotop ohne Genehmigung leergepumpt

 UMWELTSCHUTZ - Geschützte Tiere in Gewässer der Dangaster Sandkuhle lagen auf dem Trockenen

Verärgerte Anwohner riefen die Behörden auf den Plan. Die untere Naturschutzbehörde reagierte sofort.

www.nwzonline.de/plus-friesland/dangast-anwohner-retten-bedrohte-arten-biotop-in-dangast-ohne-genehmigung-abgepumpt

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NWZ Biotop 10.06.2020.pdf
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8.06.2020

Ist das Grundwasser in Dangast durch Schadstoffe gefährdet?

Mögliche Gefährdungen der menschlichen Gesundheit und des Grundwassers sind nicht umfassend erkundet und bewertet worden – weder durch die Erkundungsbohrungen 2015 noch durch das Monitoring 2019. Eine umfassende Erkundung war schon deshalb nicht möglich, weil dazu das Datenmaterial der Proben nicht ausreicht. Denn es wurden zwischen dem 26.11.2015 und dem 14.03.2019 kein Monitoring der Grundwasserqualität vorgenommen.

Der Ist-Zustand der Grundwassermesswerte vom 14.03. 2019, veröffentlicht im Grundwasser-Monitoring vom 08.05.2019, nach einer langen Hitze- und Trockenperiode ist nicht aussagefähig,

um die Dynamik der Schadstoffeinsickerung ins Grundwasser zu bewerten.

 

2015 wurde im Grundwasser-Pegel 4 (GWM 4) ein Wert von o,65 µg/l für PAK gemessen. Dieser

Wert liegt im Maßnahmenbereich und ist der höchste aller in und um die Kuhle gemessenen Grundwasserwerte für PAK. Der GWM 4 befindet sich am östlichen Rand der Kuhle, gute 100 Meter vom Hauptbelastungsherd am westlichen Hang entfernt. Dieser Wert des GWM 4 belegt, dass ein Transport von PAK über ca. 100 Meter gegeben hat, möglicherweise darüber hinaus.

Dieser Wert wurde nicht kritisch bewertet. Vielmehr findet sich in den Untersuchungsberichten

die These, dass der Transport der gefundenen Schadstoffe über größere Distanzen eher unwahrscheinlich ist.


4.06.2020

 

Bürgermeister Wagner äußert sich zu den entfallenden Steuereinnahmen durch die Corona-Krise

 

Der Stadtverwaltung lägen noch keine „belastbaren Zahlen“ vor, sagt Bürgermeister Gerd-Christian Wagner. Er verweist darauf, dass er in der jüngsten Ratssitzung zugesagt habe, „dass ich agiere, wenn ich diese habe“. Derzeit könne er „nur belastbare Seifenblasen produzieren.“

 

Dennoch stehe Wagner mit dem Stadt-Kämmerer „in ständigem Austausch“. „Aus heutiger Sicht würde ich mit jeder Zahl nur Panik machen“, deutete er jedoch an, dass das Minus in der Bevölkerung für einige Unruhe sorgen könnte. (NWZ)

 


Dazu das knappe Statement eines Lesers der Gemeinnützigen:

 

Der 'mündige Bürger' erwartet den 'wissenden Bürgermeister' - der 'unwissende Bürgermeister' wünscht sich den 'unmündigen Bürger' .“

 


30.04.2020

Das wird nicht gehen: Weiter so wie bisher

Bürgermeister Wagner äußerte sich am 23.04.2020 im "Gemeinnützigen" über die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf den städtischen Haushalt.

Bürgermeister Wagner ist guter Dinge, die durch die Pandemie bedingten Einnahmeverluste zu kompensieren. Allerdings nennt er keine Zahlen und bleibt in seiner Prognose unklar. Verzichte und veränderte Schwerpunktsetzungen zieht er nicht in Betracht. Er hofft auf Hilfe von außen in Form eines „Rettungsschirms“ und verbreitet Zweckoptimismus.
Ist seine Meinung über die krisenbedingt veränderte städtischen Wirtschaftslage richtig und  angemessen?
Allein die Betrachtung der Ausfälle in der Touristik lässt beträchtliche Zweifel aufkommen.

 

Der vollständige Text unter

mein.nwzonline.de/varel/politik-und-soziales/corona-krise/das-wird-nicht-gehen


 

17.03.2020

Das "touristische Leitbild" des Kurdirektors

 

Zum NWZ-Artikel "Kritik an Dangast-Touristen" vom 17.03.

 

Ist der Einreisestopp auf den Nordseeinseln eine "Kriminalisierung" von Touristen oder vielleicht doch eher die Sorge vor schleichender Infizierung?

 

Den "pragmatischen Menschenverstand umsetzen" bedeutet bei Herrn Taddigs: „Jeder Gast ist willkommen", - auch weil er Geld mitbringt. (NWZ) 

Unter dieser Prämisse werden weiterhin Urlauber gelockt, die "nicht zur Risikogruppe gehören", aber trotzdem infiziert sein können und hiesige Risikogruppen gefährden.

„Wir stellen demnächst die Strandkörbe auf und sorgen dafür, dass nach dem Ende der Sturmflutsaison Anfang April die Osterausstattung auf dem Strand steht".  Viel Glück.

 

 

 

Der Kurdirektor eröffnet

die Tourismus-Saison


10.03.2020

Landkreis hat nach den eigenen Handbohrungen in der Sandkuhle nie die Unbedenklichkeit ausgesprochen. Trotzdem wurde 2014 verkauft.

Im Vertrag bezeichnete die Stadt die Fläche als altlastenfrei. Laut einer Pressemitteilung hat der Landkreis "ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es dennoch möglich ist, dass bei Bau-und Aushubarbeiten Böden mit Verunreinigung angetroffen werden, die dann in geeigneter Weise saniert werden müssen" und "dass für eine abschließende Bewertung eine weiterführende, detaillierte Baugrund- und Altlastenuntersuchung erforderlich ist. Der Landkreis hat somit zu keinem Zeitpunkt eine Unbedenklichkeit für die Fläche ausgesprochen."

Davon hatten weder Verwaltung noch Investor Kenntnis?


24.02.2020

Wer rechnet denn damit? Sturmflut zu Beginn der Umbaumaßnahmen am städtischen Campingplatz.


Archiv:

          NWZ 14.01.2016   Langendamm /Dangast - Zahlreiche Bürger haben am Dienstagabend

          die Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Varel verfolgt. Mit sechs Ja-Stimmen und

          vier Gegenstimmen brachte die Politik die 23. Änderung des Flächennutzungsplanes –

          Teil B (Sandkuhle Dangast) auf den Weg. Dort lagern wie berichtet 4400 Kubikmeter Müll.

 

 

Nun gibt es wegen der Altlasten ein neues Gutachten. Wird die Situation wieder verharmlost?

Was passiert mit dem ersten Gutachten?

Zur Erinnerung die Themen nach der ersten Präsentation, in voller Länge nachzulesen unter unserer Rubrik 'BAUEN AUF MÜLL':

 

Altlasten Dangaster Kuhle und der Umgang mit Messergebnissen

Warum wird ein entscheidender Messwert verschwiegen?

Gutachter bestätigt Fehler - aber nicht alle

Auszüge aus dem Schreiben des Gutachters an die Stadt Varel vom 31.01.2019:

 

Für die neuen Messergebnisse wurde der gleiche Gutachter beauftragt...

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20.02.2020

So viel Gift steckt in der Dangaster Sandkuhle


16.02.2020

Beach-Club: Angemessenheit oder Gigantismus?

 

Über die Zukunft des Beach-Clubs (ehemals Teehaus) wird am 18.02. 2020 im Betriebsausschuss „Tourismus und Bäder“ abgestimmt: Dreistöckig, den Strand dominierend, die Sicht blockierend oder einstöckig und im rechten Maß?

In einer NWZ-Umfrage haben sich, bei einer Rekordbeteiligung von fast 3000 Bürgern, 87 % für die kleine Variante entschieden. Dieses Ergebnis zeigt, wie wichtig den Bürgern das Thema Dangast ist und dass sie bereit sind an politischen Lösungen mitzuwirken. Trotz dieses eindeutigen, natürlich auch von der BI Dangast unterstützten Votums, ist zu befürchten, dass die Kräfte des „Modells Gigantismus“ nicht einsichtig sind. Wir sind auf die Abstimmung der einzelnen Ratsfrauen und -herren gespannt.

 

Die BI Dangast hat auch für diese Sitzung Fragen eingereicht, z.B. zur Zukunft des bisher noch unbebauten Teils der Kuhle.

 

Die BI warnte die Stadt rechtzeitig vor den Altlasten in der Kuhle. Das hinderte die Verantwortlichen der Stadt aber nicht, dem Investor vertraglich Lastenfreiheit der von ihm erworbenen Böden zuzusichern. Jetzt reklamiert dieser die Kontaminierung. Die Stadt ist nunmehr im Dilemma, die Kuhle auf ihre Kosten zu sanieren oder sie zurückzukaufen. Die BI wünscht sich, und hat dies seit Jahren öffentlich bekundet, die Rückgestaltung des noch nicht bebauten Teils der Kuhle (einschließlich des ehemaligen Tennisplatzes) als Naturraum. Dieses Grünareal wird dringend gebraucht, um den Verlust des alten Kurparks, der in keiner Weise durch den „Seekurpark“ ersetzt ist, sowie den Landraub und die Verdichtung durch Ferienwohnungsbebauung auszugleichen.

 

Andere Fragen zielen auf den Stand der Diskussion im städtischen Arbeitskreis „Verkehrskonzept Dangast“. Die BI wurde, entgegen öffentlicher Zusage, aus nicht mitgeteilten Gründen zu diesem Arbeitskreis nicht eingeladen. Sie hat daraufhin Anfang Oktober 2019 dem Rat und der Öffentlichkeit ihr eigenes Verkehrskonzept vorgelegt. Eine Reaktion seitens der Stadt ist bisher nicht erfolgt.

 

Auch Fragen zu Verbesserungsmöglichkeiten im infrastrukturellen Bereich werden gestellt.

Im Folgenden die eingereichten Fragen:

 

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Bürgerfragestunde 18.2.2020.pdf
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Frei nach dem "touristischen Leitbild" der Stadt Varel:

Seit Jahren fragen wir nach einem touristischen Leitbild für Dangast. Das scheint nicht in den profitorientierten Handlungsspielraum der Verwaltung zu passen.


3.02.2020

NWZ-Leser gegen 'Gigantismus' am Dangaster Strand

Mittlerweile haben bei der Umfrage weit über 3000 Leser abgestimmt - davon 87% für die kleine Variante.

 

NWZ 27.12.2019

www.nwzonline.de/dangast-leser-lehnen-gigantismus-am-dangaster-strand-abNWZ Kommentar:

Klares Votum ernst nehmen

Eine so große Beteiligung an unserer Abstimmung über die Größe der neuen Gastronomie am Dangaster Strand ab 2021 hätte ich nicht erwartet. Sie zeigt aber, wie wichtig den Menschen das Thema ist und dass sie bereit sind, an politischen Entscheidungen mitzuwirken. Fast 3000 Mal wurde ein Votum abgegeben. 87 Prozent wünschen sich eine kleine Lösung - dieses Ergebnis ist fast repräsentativ. Deshalb sollten es die Politiker in den Ausschüssen sowie im Stadtrat als eine feste Größe bei der Entscheidungsfindung ernst nehmen. Kurdirektor Johann Taddigs kündigte zumindest an, sich daran orientieren zu wollen. An dieser Aussage wird auch die Verwaltung gemessen werden. Für mich ist ebenfalls nur eine kleine Variante denkbar. Sie passt gut zu Dangast und dem kleinen Strand.

Olaf Ulbrich

Das Teehaus

Foto: G. Morgenthaler

 

 

 

 

 

 

 


3.02.2020

"Kurdirektor" Taddigs - ein vielbeschäftigter Mann?

Johann Taddigs wird nach Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt. Mittlerweile darf er sich zudem um einige andere Bereiche kümmern:

Als Stabsstellenleiter ist er zuständig für

          die Bäder der Stadt Varel

          das Altenheim Langendamm

          Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsbetriebe, Stadtmarketing

          den Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft

          den Bauhof der Stadt Varel

Dazu ist er Geschäftsführer des Ausbildungsbetriebes des Landkreises Friesland und der Stadt Varel.

Wie macht er das bei einer Arbeitswoche von vier Tagen und einem Tag Homeoffice?


5.12.2019

Kommission für Bodenschutz beim Umweltbundesamt

Watt ist "Boden des Jahres"

Was nützt es dem Watt? Zwar wird die Bedrohung durch den Klimawandel erwähnt - die (Gift-)Müllproblematik bleibt offenbar außen vor.

Darum hier drei Links:

www.schutzstation-wattenmeer.de/naturschutz/gefaehrdungen/muell-oel-und-dreck/muell/

deutsche-umwelthilfe-enthuellt-planungsmaengel-fuer-weiteres-lng-terminal-fluessigerdgas-anlage-bei-wil/

www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/der-wattboden


27.11.2019

Christopher Hanraets

BI-Verkehrskonzept

Mehrheit stimmt für Vorschlag der Bürgerinitiative           

www.nwzonline.de/dangast-mehrheit-stimmt-fuer-vorschlag-der-buergerinitiative


23.11.2019

Olaf Ulbrich

Politik lehnt Campen binnendeichs ab

www.nwzonline.de/dangast-tourismus-politik-lehnt-campen-binnendeichs-in-dangast-ab

 

Campingplatz-Sanierung: Kurdirektor Taddigs beantwortet Fragen von NWZ-Leser Wolfgang Wilts

Bei Schäden im Deichvorland zahlt die Kurverwaltung

www.nwzonline.de/dangast-campingplatz-sanierung-bei-schaeden-im-deichvorland-zahlt-die-kurverwaltung

 

"Die Baumaßnahmen werden so ausgeführt, dass sie zwischen den Tiden bei Sturmflutwarnung geschlossen und gesichert werden können."


17.11.2019

4 Millionen Euro – Für welche Zukunft?

Zu eindeutig ist die Prognose der Wissenschaft zum Anstieg des Meeresspiegels und zur Zunahme der Sturmflutereignisse.

Daher müssen früher oder später durch Deiche ungeschützte Campingplätze aufgegeben werden. Beachtenswert ist, dass neue Vordeichplätze schon seit geraumer Zeit nicht mehr genehmigt werden.

Das Betreiben des städtischen Campingplatzes vor dem Deich wird sich aufgrund des Klimawandels zunächst saisonal verkürzen. Erinnert sei an den 5.Oktober 2017, als innerhalb einer Stunde die Hälfte des Campingplatzes überspült war und Strandkörbe in den Fluten beschädigt wurden.

 Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum die Stadt eine Verschuldung von 4 Mill. € eingehen soll, um den derzeitigen Campingplatz aufzuwerten, obwohl dessen Zukunft mehr als gefährdet ist. Zukunftsfähig wäre es, die Entwicklung eines deichgeschützten, dann ganzjährig betreibbaren Campingplatzes anzugehen – naheliegend auf dem Strandparkplatz, also parallel zum jetzigen, aber hinter dem Deich.

 Auch zu bedenken ist, dass bisher unberücksichtigte Kosten für den Rückkauf der Kuhle bzw. deren Sanierung von Altlasten in Millionenhöhe anstehen. Daher sollten, ja müssen, alle neuen Investitionen noch mal auf den Prüfstand. So ist die Forderung der Ratsgruppe G 6 nach einem Moratorium nur logisch und zu unterstützen.


Sturmfluten

 

Der 'Blanke Hans' freut sich über 4 Millionen, die in Dangast zwecks Profitoptimierung in den städtischen Campingplatz vorm Deich investiert werden sollen. Laut einer früheren Aussage des Kurdirektors zur Errichtung des WNP sei mit extremem Hochwasser "erst in 80 Jahren" zu rechnen.

 *

Strandkörbe in Dangast selektieren sich selbst

 Foto: Gösta Berwing NWZ 5.10.2017

 

„20 Strandkörbe sind dabei zerstört worden.“ Einige schwammen auch im Hochwasser. Das seien aber ältere Strandkörbe gewesen, die „ohnehin vor der Ausmusterung standen“, sagte Taddigs. (NWZ 7.10.2017)

 

Zumal es in Forschung und Wissenschaft keine gesicherten Prognosen gibt, worauf sich die Küstenländer mit Blick auf die kommenden 80 Jahre einzustellen haben. Bislang orientiert man sich beim Küstenschutz der Zukunft an Zahlen des Weltklimarates, der einen Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 98 Zentimeter bis Ende des Jahrhunderts prognostiziert. Im vergangenen Mai aber warnte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie, dass ein Anstieg von deutlich mehr als einen Meter bis hin zu 1,70 Metern bis zum Jahr 2100 nicht ausgeschlossen werden könne. (Friebo 44/2017)

 

„Eine besondere Erfolgsgrundlage für den Strandcampingplatz ist seine Lage direkt vor dem Außendeich mit direktem Blick auf das Weltnaturerbe Wattenmeer. Mit dieser sehr guten Lage konnte sich der Strandcampingplatz im Wettbewerb mit weiteren Campingplätzen an der Nordsee bisher sehr gut behaupten.“ (Stadtverwaltung 2019)

 

 

30. Oktober 2019

Studie: Küstenhochwasser bedroht hunderte Millionen Menschen mehr als angenommen

Betroffen werden unter anderem Ost- und Nordfriesland sein, die in über 30 Jahren weitgehend überflutet werden könnten. Auch Städte wie Amsterdam, Bangkok oder Shanghai sind betroffen. Das geht aus einer Studie hervor, die im Fachblatt "Nature Communications" veröffentlicht wurde.

 

Bis zum Jahr 2100 könnten der Prognose zufolge allein in den sechs asiatischen Ländern Gebiete dauerhaft unter Wasser stehen, die derzeit von 250 Millionen Menschen bewohnt werden. Damit wären fünfmal mehr Menschen betroffen als laut bisheriger Prognosen.

Diese Berechnungen zeigten "das Potenzial des Klimawandels, Städte, Ökonomien, Küstengebiete und ganze Regionen auf der Welt noch zu unseren Lebzeiten umzukrempeln", erklärte der führende Studienautor Scott Kulp.

Die Prognosen von "Climate Central" zum Anstieg der Meeresspiegel beruhen auf einem von ihren Wissenschaftlern neu entwickelten digitalen Rechenmodell namens CoastalIDEM, bei dem systematische Fehler mithilfe von Methoden des sogenannten maschinellen Lernens korrigiert werden. Dies führt nach Angaben der NGO dazu, dass die Fehlerspanne bei der Berechnung der Meeresspiegel bei höchstens etwa zehn Zentimetern liegt.

Das bisher international gebräuchliche Rechenmodell der US-Raumfahrtbehörde Nasa namens SRTM* könne sich hingegen um mehr als vier Meter verrechnen und so ein falsches Bild von Hochwassergebieten zeichnen, betonen die Forscher von "Climate Central".

Sie wollen daher eine Gratis-Version von CoastalIDEM zur Verfügung stellen, die zu wissenschaftlichen Zwecken und für humanitäre Maßnahmen verwendet werden darf.

© Climate Central
© Climate Central

Quellen:

Climate Central: "Land projected to be below annual flood level in 2050"

 

Nature Communications: "New elevation data triple estimates of global vulnerability to sea-level rise and coastal flooding"

 

afp

 

 

https://coastal.climatecentral.org/map/8/8.0513/53.0494/?theme=sea_level_rise&map

*SRTM: [...] Daten von annähernd 100 % der vermessenen Erdoberfläche mit einer horizontalen Auflösung von etwa 30 Metern und einer Höhengenauigkeit von etwa 6 Metern.

Die zunächst veröffentlichten Daten (Version 1) weisen neben Fehlpixeln ohne Höheninformationen auch andere Messfehler auf und Wasserflächen haben keinen konstanten Höhenwert. 2005 wurden die Daten deshalb mit verbesserter Qualität neu herausgegeben (Version 2). 2009 wurde die Version 2 erneut überarbeitet und als Version 2.1 herausgegeben.

Durch das verwendete Höhenreferenzmodell weisen manche Programme eine falsche Küstenlinie aus, da die Null-Meter-Marke der Daten nicht mit der lokalen Meeresspiegelhöhe in der Realität übereinstimmen muss. Ferner liegen manche küstennahe Gebiete durch einen Deich geschützt unterhalb des Meeresspiegels. (wikipedia)

www.dlr.de/content/de/downloads/news-archiv/2011/20110525_hoehenmodelle-der-srtm-mission

www2.jpl.nasa.gov/srtm/datacoverage.html


27.10.2019

BI-Verkehrskonzept für Dangast

 

Die BI Dangast möchte zur bestehenden Verkehrsproblematik in Dangast Lösungsvorschläge machen. Dabei handelt es sich um Vorschläge, die in den kommenden Jahren (Vision Dangast 2030/Verkehr) und kurzfristig (BI-Verkehrskonzept 2020) verwirklicht werden können.

 

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VERKEHRSKONZEPT.pdf
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Verlaufen kann man sich da nicht...

Der Alibi-Kurpark unterm Deich soll als Ersatz für die um ein Vielfaches größeren Grünflächen Dangasts herhalten, die durch Bebauung vernichtet wurden.

Die Gestaltung eines neuen Kurparks war Voraussetzung für die Baugenehmigung.

 

Die Sandkuhle wurde mit Steuergeldern in Millionenhöhe renaturiert.

Momentan dient sie als Baustofflager.


 

Die Staatsbürgerschaft ist die Parodie der Teilhabe an einer funktionierenden Gemeinschaft.

Derrick Jensen


          19.11.2018

      Zwischenbilanz der BI Dangast

 

              Wer sind wir?

                 Was wollten wir?

                                               Welche Schritte haben wir versucht?

                                                    Was haben wir erreicht?

                                                         Wie geht es weiter? 

 

       Die ausführlichen Antworten auf diese Fragen finden Sie unter der Rubrik  'WAS WIR WOLLEN'

 

 

 

HIER GEHT ES WEITER

 

 


Die Bürgerinititiative 

trifft sich frischen Mutes wieder nach dem Ende der Krise im Strandcafé

in Dangast.

 

Haltet die Ohren steif!

 

*

Dangast gestalten!

Dangast behalten!

Über 2500 Mitglieder auf

facebook

 *

aus dem Briefkasten der BI

 

bitte anklicken

 

Kontakt zur Bürgerinitiave per email:

pega-beyersdorff@gmx.de


Die dunkle Jahreszeit...

 

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Segways - es geht auch so...

Gesehen im Ostseebad Binz, Rügen

 

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Was ist ein Kurdirektor, der seinen eigenen Kurbetrieb einstellt? Ein Bademeister?

Jedenfalls ist er grundsätzlich dann im Urlaub, wenn die Saison über Dangast hereinbricht. Im Gegensatz zu allen vorherigen Kurdirektoren.

Lesenswerte Links

Politischer Scherbenhaufen

von Iko Chmielewski

 

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Was wohl bekannt war, doch niemand genau wissen mochte: die Altlasten in der Dangaster Sandkuhle

Sehen Sie auch die Rubrik 'Bauen auf Müll'!

 

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Der Einspruch gegen die Bebauung des Kurparks Dangast von Werner Vogel. Bei dem Teich innerhalb des Kurparks/Sandkuhle handelt sich "um ein unbedingt schützenswertes Biotop".

 

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Vorsicht, nicht füttern! – Baulöwe

Dieses Graffito befand sich am Bauzaun des Baugrundes Deichhörn-Nord.

Vielleicht wollte es darauf hinweisen, dass die geplanten „Kapitänshäuser“ zum Teil oder gar gänzlich in der 50 m – Deichschutzzone liegen???

Zwar wurde eine äußerst strittige Ausnahme vom absoluten Bauverbot gewährt. Dennoch sieht das Deichrecht eine entschädigungslose Entfernung der Gebäude vor, falls dies der Küstenschutz erfordert.

Die Stadt Varel hat sich im Durchführungsvertrag von allen diesbezüglichen Regressansprüchen befreit, sodass das Risiko eines Rückbaus beim jeweiligen Eigentümer liegt. 

 


 

Touristisches Leid-bild

Praktizierte 'Demokratie' im Vareler Rathaus

Bescheiden...

O. Lies, Spezialist für "Leuchtturmprojekte"

Neues Gutachten: Kosten- Nutzenverhältnis schöngerechnet?

Interessiert nicht. Wie in Dangast.

...und mehr Ergötzliches in der Bildermappe unter 'Satirisches'

 

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Dangast schafft es in die Fachliteratur

 

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